Handbuch GUS

FiFo Ost

Export im Binnenmarkt der Europäischen Union

Eckhard Höffner

Weitere Freihandelszonen

Durch das erfolgreiche Modell der Europäischen Union angeregt[*] wurden weltweit zahlreiche regionale Freihandelszonen eingerichtet. Zu Zeiten als die damalige EWG nur sechs Mitgliedstaaten aufwies wurde 1959 die EFTA (European Free Trade Association) gegründet, die aber wegen der territorialen Erweiterung der EU immer mehr an Bedeutung verloren hat. 1992 wurde das NAFTA-Abkommen (Nordamerikanische Freihandelszone) zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada unterzeichnet, das ab 1994 den freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr - nicht aber über die Freizügigkeit der Arbeitskräfte - zwischen den Unterzeichnerstaaten vorsieht.

Zahlreiche weitere Regionen versuchen durch Abschluss von regionalen Konventionen Wirtschaftsfreiräume zu errichten. So wurde 1973 in der Karibik die CARICOM, 1959 in Mittelamerika die SICA oder in 1995 MERCOSUR gegründet, während sich im asiatischen Raum ASEAN, die APEC (mit der australischen Region), in Mitteleuropa die CEFTA (die wiederum in die EU aufgeht), der in 2003 gegründete vereinigte Wirtschaftsraum zwischen Russland, der Ukraine, Kasachstan und Belarus oder afrikanische Organisationen und Vereinbarungen wie COMESA, ECOWAS, SAARC oder bspw. GCC etablierten.



RA Eckhard Höffner © 2004 (Export im Binnenmarkt)
 
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